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QR-Codes ohne Magie: Was sie sind, wie sie funktionieren und wie man sie ansprechend gestaltet

Erfahren Sie, welche Daten QR-Codes speichern, wie Größe und Fehlerkorrektur funktionieren und wie Farben, Logos und Formen die Lesbarkeit erhalten.

Ein stilisierter, kontrastreicher QR-Code mit abgerundeten Modulen

Ein QR-Code ist ein quadratisches Bild aus kleinen Modulen. Darin lassen sich nützliche Informationen speichern: ein Link zu einer Website, Text, Kontaktdaten, WLAN-Zugangsdaten, eine Telefonnummer und vieles mehr.

QR steht für Quick Response, also „schnelle Reaktion“. Die Idee ist einfach: Jemand richtet die Smartphone-Kamera auf den Code, das Gerät erkennt die Daten und schlägt die passende Aktion vor, etwa eine Website zu öffnen oder eine WLAN-Verbindung herzustellen.

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Was kann man in einem QR-Code speichern?

Am häufigsten wird ein gewöhnlicher Link verwendet:

https://example.com

Ein QR-Code kann aber mehr als nur eine URL enthalten. Möglich sind:

  • einfacher Text;
  • eine Telefonnummer;
  • eine SMS;
  • eine E-Mail-Adresse;
  • Kontaktdaten;
  • WLAN-Zugangsdaten;
  • geografische Koordinaten;
  • ein Link zu einer App;
  • Zahlungsdaten;
  • Links zu sozialen Netzwerken;
  • Daten in einem eigenen Format für Ihre Anwendung.

Im Grunde ist ein QR-Code eine kompakte Möglichkeit, eine Zeichenfolge zu übertragen.

Statische und dynamische QR-Codes

QR-Codes lassen sich grob in zwei Arten einteilen.

Statischer QR-Code

Die Informationen werden direkt im Code gespeichert.

Zum Beispiel:

https://example.com/catalog

Ändert sich die Adresse der Website, müssen Sie einen neuen QR-Code erstellen und drucken.

Vorteile:

  • einfach;
  • kein zusätzlicher Dienst erforderlich;
  • funktioniert so lange, wie der gespeicherte Link oder die Daten gültig sind.

Dynamischer QR-Code

Ein dynamischer QR-Code enthält einen Zwischenlink, der den Benutzer zur gewünschten Seite weiterleitet.

Zum Beispiel:

https://go.yourbrand.com/a8F2k

Der Server entscheidet, wohin der Benutzer weitergeleitet wird.

So können Sie das endgültige Ziel ändern, ohne den QR-Code neu zu drucken, und die Aufrufe zählen. Mit der MeoVC-Plattform lassen sich außerdem QR-Code-Scans erfassen.

QR-Code-Größe und Datenmenge

Je mehr Informationen Sie hinzufügen, desto komplexer wird der QR-Code.

Ein kleiner QR-Code mit einem Link kann recht einfach aussehen. Versuchen Sie dagegen, mehrere Textabsätze hineinzupacken, werden deutlich mehr Module benötigt.

Daher gilt eine einfache Regel:

Je kürzer die Daten, desto einfacher der QR-Code und desto leichter lässt er sich scannen.

Bei Links sollten Sie riesige URLs mit Dutzenden Parametern vermeiden. Verwenden Sie stattdessen eine kurze Adresse oder eine eigene Weiterleitung.

Die wichtigsten QR-Code-Einstellungen

Beim Erstellen eines QR-Codes lassen sich meist mehrere Einstellungen anpassen.

Version

Die Version bestimmt die Größe des QR-Code-Rasters.

Die kleinste Variante ist Version 1 mit einem Raster aus 21 × 21 Modulen.

Mit steigender Version wird das Raster größer. Die höchste Standardversion ist Version 40 mit 177 × 177 Modulen.

Normalerweise müssen Sie die Version nicht selbst auswählen. Die Bibliothek oder der Generator bestimmt sie automatisch anhand der Datenmenge.

Größe

Ein QR-Code besteht nicht aus Pixeln, sondern aus logischen Elementen, den sogenannten Modulen.

Je größer jedes Modul beim Erstellen ist, desto größer wird das fertige Bild.

Für den Druck sollten Sie den QR-Code mit ausreichend hoher Auflösung erzeugen oder ein Vektorformat wie SVG verwenden.

Freiraum um den QR-Code

Rund um den QR-Code muss ein leerer Bereich bleiben. Er wird Ruhezone oder Quiet Zone genannt.

Dieser Bereich hilft dem Scanner zu erkennen, wo das umgebende Design endet und der Code beginnt.

Drängen Sie den QR-Code nicht direkt an Text, Rahmen oder Fotos. Selbst das schönste Layout wirkt plötzlich weniger gelungen, wenn die Kamera sagt: „Ich habe keine Ahnung, was das sein soll.“

Fehlerkorrekturstufen

Eine der nützlichsten Eigenschaften von QR-Codes ist die Fehlerkorrektur.

Dank ihr kann ein Code auch dann erkannt werden, wenn ein kleiner Teil beschädigt, verschmutzt oder verdeckt ist.

Es gibt vier Hauptstufen:

Stufe Ungefähre Korrektur
L etwa 7%
M etwa 15%
Q etwa 25%
H etwa 30%

L — Low

Die niedrigste Korrekturstufe.

Der QR-Code ist etwas einfacher und kann mehr Daten aufnehmen, verträgt Beschädigungen aber schlecht.

M — Medium

Eine gute Allround-Lösung für gewöhnliche QR-Codes.

Q — Quartile

Widerstandsfähiger gegen Beschädigungen.

Diese Stufe eignet sich, wenn der QR-Code auf Verpackungen, Drucksachen oder an Orten eingesetzt wird, an denen ein Teil des Bildes beschädigt werden könnte.

MeoVC verwendet standardmäßig die Korrekturstufe Q, weil sie ein sinnvolles Verhältnis zwischen Codegröße und Widerstandsfähigkeit bietet.

H — High

Die höchste Korrekturstufe.

Fehlerkorrektur garantiert nicht, dass sich ein Code noch scannen lässt, wenn die Hälfte davon zerstört ist. Sie kann Daten wiederherstellen, hat aber Grenzen.

Kann man ein Logo in die Mitte eines QR-Codes setzen?

Ja.

Ein Firmenlogo in der Mitte ist ein beliebtes Gestaltungsmittel, das einen QR-Code sofort stärker an die eigene Marke anpasst.

Möglich wird das durch die Fehlerkorrektur.

Für einen QR-Code mit Logo empfiehlt sich in der Regel die Stufe Q oder H.

Das Logo sollte nicht zu viel Fläche einnehmen. Je mehr Module es verdeckt, desto eher beschließt eine Kamera, Ihr Werk moderner Kunst zu ignorieren.

Bewährte Vorgehensweisen:

  • ein kleines Logo verwenden;
  • das Logo mittig platzieren;
  • etwas Freiraum um das Logo lassen;
  • eine hohe Korrekturstufe wählen;
  • den QR-Code mit mehreren Smartphones testen.

Vor allem dürfen die drei großen quadratischen Markierungen in den Ecken nicht verdeckt werden. Sie helfen der Kamera, Position und Ausrichtung des Codes zu erkennen.

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Ein QR-Code muss nicht schwarz-weiß sein

Das klassische Design besteht aus schwarzen Modulen auf weißem Hintergrund.

Das ist jedoch keine zwingende Vorgabe.

Sie können Markenfarben, Farbverläufe und andere Kombinationen verwenden.

Zum Beispiel:

  • ein dunkelblauer QR-Code auf weißem Hintergrund;
  • ein schwarzer QR-Code auf hellgelbem Hintergrund;
  • ein dunkelgrüner QR-Code auf cremefarbenem Hintergrund.

Entscheidend ist ein guter Kontrast.

Was Sie besser vermeiden

Keine gute Idee sind:

  • ein hellgrauer QR-Code auf weißem Hintergrund;
  • ein gelber QR-Code auf Hellgrün;
  • halbtransparente Module über einem Foto;
  • ein sehr unruhiger Hintergrund;
  • Hintergrund und Module mit fast gleicher Helligkeit.

Für das menschliche Auge mag ein solches Design hübsch wirken. Eine Kamera sieht die Sache weniger romantisch.

Im Zweifel sollten die Module deutlich dunkler als der Hintergrund sein.

Kann man die Form eines QR-Codes verändern?

Ja. Modernes QR-Code-Design geht längst über starre schwarze Quadrate hinaus.

Module können folgende Formen haben:

  • quadratisch;
  • rund;
  • abgerundet;
  • punktförmig;
  • rautenförmig;
  • individuell gestaltet.

Auch das Aussehen der drei großen Eckmarkierungen lässt sich verändern: Sie können rund gestaltet, an den Ecken abgerundet oder an den Markenstil angepasst werden.

Dabei gilt: Erst das Scannen, dann die Schönheit.

Wenn die Gestaltung die Erkennung verhindert, ist es kein QR-Code mehr, sondern ein abstraktes Gemälde.

Hintergründe für QR-Codes

Der Hintergrund muss nicht reinweiß sein.

Sie können eine andere helle Farbe oder ein sorgfältig ausgewähltes Bild verwenden.

Bei Fotos und komplexen Texturen ist allerdings Vorsicht geboten.

Am zuverlässigsten ist es, den QR-Code auf einer eigenen einfarbigen oder nahezu einfarbigen Fläche zu platzieren. So bleibt das Design erhalten, ohne die Scanqualität zu beeinträchtigen.

Invertierte QR-Codes

Manche Designs verwenden helle Module auf dunklem Hintergrund.

Technisch kann ein invertierter QR-Code funktionieren, die Unterstützung hängt jedoch vom jeweiligen Scanner ab.

Für größtmögliche Kompatibilität ist die klassische Anordnung sicherer:

dunkle Module auf hellem Hintergrund.

Das ist besonders wichtig, wenn der QR-Code gedruckt und von vielen unterschiedlichen Geräten gescannt werden soll.

Wie groß sollte ein gedruckter QR-Code sein?

Eine universelle Größe gibt es nicht.

Unser kostenloser QR-Code-Generator empfiehlt bei 300 DPI automatisch eine Mindestgröße für den Druck. Diese Angabe ist jedoch nur eine Empfehlung. Beim Scannen auf verschiedenen Druckmaterialien spielen viele Faktoren eine Rolle.

Dazu gehören Beleuchtung, Entfernung, Betrachtungswinkel, Smartphone-Kamera und QR-Scanner-App.

Ein QR-Code auf einer Visitenkarte kann relativ klein sein. Auf einem Plakat muss er deutlich größer ausfallen. Und auf einer Werbetafel sollte er ganz sicher nicht die Größe einer Briefmarke haben.

Berücksichtigen Sie:

  • die Entfernung zum Benutzer;
  • die Datenmenge;
  • die Komplexität des QR-Codes;
  • die Druckqualität;
  • die Oberfläche;
  • die Beleuchtung.

Testen Sie den QR-Code nach dem Drucken immer genau in der Größe, in der er verwendet werden soll.

Ein riesiges PNG auf dem Monitor zu testen, garantiert nicht, dass derselbe QR-Code auf Papier mit 15 mm Größe genauso gut funktioniert.

So testen Sie einen QR-Code richtig

Prüfen Sie vor der Veröffentlichung:

  1. Funktioniert der Code auf Android und iPhone?
  2. Lässt er sich aus verschiedenen Entfernungen scannen?
  3. Funktioniert er bei nicht idealer Beleuchtung?
  4. Bleibt er nach dem Drucken lesbar?
  5. Stört das Logo?
  6. Ist der Kontrast ausreichend?
  7. Gibt es genügend Freiraum um den Code?
  8. Führt der Link genau zum richtigen Ziel?

Der letzte Punkt klingt selbstverständlich. Doch ein QR-Code, der einwandfrei auf eine 404-Seite führt, funktioniert technisch ebenfalls einwandfrei.

Bildformate

Für eine Website reicht PNG häufig aus.

Für den Druck ist SVG praktischer, weil es ein Vektorformat ist. Der QR-Code lässt sich ohne Qualitätsverlust vergrößern.

Die wichtigsten Optionen:

PNG eignet sich gut für Websites, Präsentationen und Dokumente.

SVG ist ideal für Druck, Layout und Skalierung.

WEBP ist ein beliebtes Format für Websites.

JPEG ist ein klassisches Format für viele verschiedene Einsatzzwecke.

Soll der QR-Code sehr groß verwendet werden, ist SVG meist die praktischste Wahl.

Die wichtigste Regel für einen guten QR-Code

Sie können einen QR-Code nahezu beliebig gestalten:

  • farbig;
  • rund;
  • mit einem Farbverlauf;
  • mit einem Logo;
  • mit ungewöhnlichen Modulen;
  • passend zu Ihrem Markenstil.

Das Design darf seine wichtigste Aufgabe jedoch nicht behindern: schnelles Scannen.

Der beste QR-Code ist nicht der ungewöhnlichste. Es ist derjenige, der gut aussieht und sich beim ersten Versuch öffnen lässt.

Achten Sie auf starken Kontrast, lassen Sie die Funktionselemente intakt, bewahren Sie den Freiraum um den Code und testen Sie das Ergebnis auf echten Geräten.

Dann ist Ihr QR-Code mehr als ein hübsches Quadrat in einem Layout. Er wird zu einem wirklich nützlichen Werkzeug.

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Häufig gestellte Fragen